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Aktuell habe ich Zugriff auf einen Server mit einer Intel E5-1650 CPU und einer Intel 910 PCIe-Karte. Die Performance-Tests haben dabei folgende Werte mit dbench ermittelt, wobei ich zwei Vergleichstests auf Samsung 840 EVO SSDs im gleichen System wiederholt habe. Das ganze ist ein FreeBSD 9.2 AMD64 auf aktuellstem Release-Stand.

Intel

  • RAID0, UFS, 12 Prozesse: Throughput 1663,06 MB/s, max. Latency: 194,266ms
  • RAID0, UFS, 24 Prozesse: Throughput 1708,86 MB/s, max. Latency: 50,587ms
  • RAID10, ZFS, 12 Prozesse: Throughput 1468,57 MB/s, max. Latency: 40,723ms
  • RAID10, ZFS, 24 Prozesse: Throughput 1361,85 MB/s, max. Latency: 76,823ms
  • RAID0, ZFS, 12 Prozesse: Throughput 812,91 MB/s, max. Latency: 118,706ms
  • RAID0, ZFS, 24 Prozesse: Throughput 942,64 MB/s, max. Latency: 116,116ms

SSD

  • RAID1, ZFS, 12 Prozesse: Throughput 393,28 MB/s, max. Latency: 65,144ms
  • RAID1, ZFS, 24 Prozesse: Throughput 582,82 MB/s, max. Latency: 208,791ms

ZFS wurde nicht speziell optimiert. Das System verfügt über 64 GB ECC RAM. Man kann hier erkennen, dass bei diesem Test das RAID0 unter UFS am schnellsten ist. Es werden fast die von Intel angegebenen Werte erreicht. Das ist beeindruckend. Unter ZFS im RAID10 fällt die Geschwindigkeit etwas ab, aber wirft man die Vorteile des RAID10 mit in die Waagschale, dann sind das super ZFS-Werte.

Dass das RAID0 so stark abfällt kann ich nicht wirklich erklären. Im Vergleich zu einer SSD sind die Werte natürlich nochmal beeindruckender. Fast doppelt so schnell wie eine SSD und ich habe noch niemanden gehört der sagte, ihm sei eine SSD zu langsam.

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